Hot drop forging

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Ramponi

Es ist auch wichtig sich daran zu erinnern, dass manche Technologien unschlagbar sind wenn es darum geht, die bestmöglichen mechanischen Charakeristika zu erhalten: Warmschmieden ist sinnbildlich dafür.

Als Oskar Eckenstein, der berühmte Erfinder der Steigeisen, 1909 die rauchige Grivel Werkstatt in Les Forges in Courmayour betrat war die Familie unter Alpinisten bereits für die Qualität ihrer Eispickel bekannt. Die Geschichte besagt, dass der alte Henry, kontrovers und immer bereit sich über andere lustig zu machen, imstande war auch den misstrauischsten Klienten von der Stärke seiner Ausrüstungsgegenstände zu überzeugen, indem er diese auf den großen Granitblock vor der Werkstatt schlug. Aber woher kamen diese Stärke und vor allem all diese Selbstüberzeugung? Genau von der Technik des Warmschmiedens, welche auch das Schwert von Damaskus und von Toledo hervorgebracht hat, weltbekannt für seine überlegene Stärke.

Stahl besitzt nicht die kalten, gleichförmigen Charakteristika die wir ihm normalerweise zusprechen. Es besteht aus einer Gruppe von Molekularketten, die aneinander gereiht sind und sich nach den Kraftlinien anordnen, die die Stärke eines Stückes Eisen erzeugen. Ein bisschen wie Fasern in einem Holz, das wir gewohnt sind nach der natürlichen Struktur der Fasern zu wählen um die bestmögliche Widerstandskraft zu erhalten. Der große Vorteil von Stahl ist, dass er so geformt werden kann wie wir möchten, wenn er auf die richtige Temperatur erhitzt wird (in etwa 950°C). An diesem Punkt kann er durch das Schlagen geformt werden und die Fasern werden nach den Kraftlinien angeordnet, die benötigt werden um die maximale Stärke in der Richtung die wir möchten zu erhalten: zum Beispiel entlang der Klinge eines Eispickels.

Zusammenfassend: die Fasern im Stahl sind intern in einer willkürlichen Sequenz angeordnet, sie können aber neu in jeglicher Richtung angeordnet werden, wenn der Stahl auf eine bestimmte Temperatur erhitzt wird. Durch Schläge können sie dann geglättet und in die gewünschte Ausrichtung gezwungen werden. Dieser Vorgang, gefolgt von einer Hitzebehandlung (was früher als Temperieren bekannt war und permanent die interne Struktur fixiert), ist genauer bekannt als Warmschmieden. Auf diese Weise können vom Stahl die besten Charakteristika und die gewünschte Form erzielt werden. Kein anderer Prozess hat bisher und wird in Zukunft diesen übertreffen: testen Sie einen Spezialisten in der Metallkunde und bestätigen Sie dies.