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Crampons

Crampon

Vor über 80 Jahren begann die Firma Grivel mit der Herstellung der ersten Steigeisen aufbauend auf den Ideen des legendären Oskar Eckenstein.

Schon damals benützen wir den hochwertigsten Stahl, der am Markt erhältlich war: alte Eisenbahnschienen wurden zerschnitten, anschließend erhitzt und in Handarbeit in Form gebracht. Im Laufe der Jahrzehnte wurden natürlich die Herstellungsmethoden den modernen technischen Erkenntnissen angepasst, und selbstverständlich gibt es heute weit bessere Stahlsorten als damals. Die Steigeisen selbst haben sich in ihrer Form kaum verändert, mit Ausnahme der epochemachenden Einführung der Zwölfzacker durch Laurent Grivel im Jahr 1932. Die Frontalzackentechnik beim

Eisklettern zwang dazu, möglichst harte Stahlsorten zu verwenden, um steife, schienengleiche Steigeisen zu schaffen. Sie dringen besser in hartes Eis ein und müssen nicht zu oft nachgeschliffen werden. Der Nachteil des harten Stahls gegenüber dem weichen ist seine Sprödigkeit und seine geringere Haftung auf Fels. Ausgangsmaterial ist heute drei Millimeter starkes Eisenband, das wir bereits vorgeglüht einkaufen. Das heißt, dass das Eisen erhitzt und unter kontrollierten Bedingungen abgekühlt wurde, um eine gewisse Biegsamkeit zu erreichen, bei der es bearbeitet werden kann.

Wir wählen dieses spezielle Material, weil es sehr stabil ist und erst bei deutlich tieferen Temperaturen (-20°C) spröde wird als normaler Stahl, der sich bereits bei –5°C verändert. Auch die Zusammensetzung dieses Stahls ist der von rostfreiem Stahl ähnlich; dadurch ist die Korrosionsanfälligkeit gering. Die Steigeisenserie wird mit einer neuen Technologie, dem sogenannten „3 Dimensional Relief Stamping (3DRS)“ hergestellt, die nur Grivel benützt. Dadurch steigt nicht nur die Stabilität und Steifigkeit im Steigeisenrahmen, sondern auch in jedem einzelnen Zacken.

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Ice Axes

Ice Axe

In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Familie Grivel, Schmiede in Cormayeur am Fuß des Mont Blancs, die Geschichte des Alpinismus zu beeinflussen.

Die Grivels, eine Familie Walliser Ursprungs, stellten zu jener Zeit hochwertige Geräte für die Landwirtschaft her. Damals wurde die Gegend „Les Forges“ genannt. Heute ist dies ein Ortsteil von Courmayeur. Da viele Bergsteiger an ihrer Fabrik vorbeikamen, fand ein wichtiger Gedankenaustausch statt. Um den Anforderungen der Berge und der Bergsteiger gerecht zu werden, modifizierte Grivel den Pickel des Arbeiters. Obwohl es keinen eigentlichen Erfinder gab war das Eisgerät geboren. Die Köpfe dieser Pickel waren aus bestem Stahl handgeschmiedet und hitzebehandelt um sie widerstandsfähiger zu machen.

Die Schlacke wurde durch Umwälzen der Köpfe in einem durch Wasser angetriebenen, sich drehenden Faß entfernt. Anschließend wurden sie poliert und auf einen Schaft aus solidem Eschenholz montiert. In den letzten hundert Jahren sind die Ansprüche gestiegen, und die modernen Eisgeräte zeigen diese Entwicklung deutlich auf; aber die grundsätzlichen Dinge sind gleichgeblieben. Vor einigen Jahren hat Grivel das Schmieden als einen Herstellungsprozeß für Eisgeräte „wiederentdeckt“.

Die kräftigen Hände des Schmieds sind durch Maschinen ersetzt worden, aber die Ergebnisse sind gleich geblieben; die Stahlfasern werden einheitlich ausgerichtet, um die maximal mögliche Stabilität bei minimalem Materialeinsatz zu erhalten. Aus einem Stück geschmiedet sind diese Köpfe sehr schön anzusehen und gut zu handhaben.

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